Rover

Tja, … Rover … wir haben zur Zeit leider weder Rover, also Jugendliche zwischen 17-20 Jahren, noch Leiter für diese Gruppenstufe.

Bei Interesse könnt ihr euch dennoch gerne melden, vielleicht bekommen wir ja genug zusammen!

Die Roverrunde ist bestrebt, sich zunehmend selbst zu organisieren und ihr Gruppenprogramm selbst zu bestimmen. Die Aufgabe der Leiter bei diesem Prozess ist es, die Gruppe aktiv zu unterstützen und zu motivieren sowie sie vor Eingriffen von außen zu schützen. Also haben Leiterinnen und Leiter in der Roverstufe fünf Hauptaufgaben:

Sie schaffen Gruppenstrukturen, indem sie das Wir-Gefühl stärken, auf Einzelne zugehen und die Entwicklung der Gruppenkultur fördern.

Sie zeigen echtes Interesse an den einzelnen Gruppenmitgliedern und sind so Vorbild für den Umgang miteinander

Sie verhelfen der Roverrunde zum Handeln, indem sie aufmerksam das Geschehen und die Gespräche in der Gruppe verfolgen, Themen und Initiativen einzelner Gruppenmitglieder verstärken oder indem sie – bei Bedarf – auch selbst Themen oder Methoden einbringen. Sie stärken den Zusammenhalt der Runde, indem sie Einzelne oder kleine Gruppen ermutigen, ihre Ideen umzusetzen, und indem sie darauf achten, dass diese unterschiedlichen Aktivitäten immer wieder in der ganzen Roverrunde zusammenlaufen oder darüber berichtet wird. Sie müssen schließlich in der Lage sein, sich langsam und gefühlvoll zurückzuziehen, aber weiter für Anfragen zur Verfügung zu stehen, den Gruppenprozess aus einer gewissen Distanz weiter zu beobachten – und im Bedarfsfall wieder voll in die Runde einzusteigen!

Die Roverzeit ist eine einzigartige und wichtige Zeit – sie kommt nie wieder. Durch Roveraktionen lernen Roverinnen und Rover sich selbst besser kennen, können vielerlei ausprobieren, ihre Grenzen erfahren und mit der Runde über sich selbst hinauswachsen.

Grundsätzlich haben also die Roverrunden unbegrenzte Möglichkeiten, ihr Gruppenleben zunehmend selbstverantwortlich zu gestalten. Auf jeden Fall sollen alle Roverinnen und Rover während ihrer vierjährigen Roverzeit:

  • mindestens eine internationale Begegnung machen;
  • sich wenigstens einmal bei einem gesellschaftlichen Projekt engagieren;
  • sich Gedanken über ihre eigene Zukunftsgestaltung und Lebensziele als Frau oder Mann machen; 
  • sich mit der eigenen Spiritualität auseinander setzen; 
  • begreifen, dass sowohl ein beweglicher Geist als auch ein aktiver Körper untrennbare Bestandteile  seiner Persönlichkeit sind;
  • sein Handeln am „Gesetz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder” orientieren.

Aus unseren Chroniken könnt ihr euch von ein paar Rover-Aktionen gerne inspirieren lassen:

Rover in Action

Griechenland

In diesem Jahr zog es 54 Pfadfinder im Alter von 14 bis 17 Jahren in den Süden Europas, genauer nach…

Irland

Die Pfadfinder und Rover der DPSG unserer Gemeinde führten in diesem Jahr mit 54 Teilnehmern ein Wan…