Nachtwallfahrt zum Annaberg

Nachtwallfahrt zum Annaberg

Diese Nachtwallfahrt am 28. Feburar 1986 wurde von der Bezirksleitung für 30 Leiter und Rover vorbereitet. Doch um 22.00 Uhr hatten sich am Mengeder Bahnhof 99 Unentwegte eingefunden, die ihren Wagemut teilweise bitter bereuen sollten. Eine Strecke von 30 km sollte gewallfahrtet werden, bei der das Hungertuch als religiöse Wegzehrung im Mittelpunkt stehen sollte. Doch wurden die endgültig 35 km für Manchen eine Tortur, denn eisige Kälte und geteerte Wege zeigten ihm die Grenzen seiner Wanderfähigkeiten auf. Zwischendurch gab es in Henrichenburg, JH-Erkenschwick und kurz vor Haltern Pausen, in denen man dermaßen
dünnen Tee trank, den bei Tage jeder lächelnd abgelehnt hätte. Die sich
anschließende Blitzmesse am Annaberg kriegten einige schon nicht mehr mit, weil sie trotz unbequemer Kirchenbank einschliefen. Auch Pastor Göddeke hatte seine Probleme, den Weg zum Altar zurückzulegen, was sonst für ihn kein Problem darstellt.

So brachten uns dann nach einem Fleischwurstfrühstück mit Kaffee zwei Busse zurück nach Mengede, von wo wir dann gegen 10.00 Uhr morgens wieder den Heimweg antraten.

Resümee: Eine tolle Sache, deren eigentlicher Sinn hinter den Anstrengungen zurückblieb. Und dennoch werden viele wiederkommen, wenn es heißt: “Auf zum Annaberg!” – koste es, was es wolle.

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