Rothmannsthal

Rothmannsthal

Voller schöner Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse kamen die Wölflinge und Jungpfadfinder der DPSG aus dem diesjährigen Zeltlager zurück. Zwei Wochen lang verbrachten sie gemeinsam in Rothmannsthal, einem Bauerndorf in der Nähe von Bamberg.

Der Schmied des Dorfes versorgte das Lager nicht nur mit Benzin und Gas, sondern auch mit der täglichen Milch, die früh am Morgen frisch geholt wurde. Außerdem verfügte er über eine Sense, die von unschätzbarem Wert war, denn als die Kinder auf dem Lagerplatz eintrafen, stand das Gras so hoch, daß die Zelte nicht aufgebaut werden konnten.

Es mußte erst tüchtig angepackt werden, um den Boden entsprechend herzurichten. Manch einer hat bei dieser Gelegenheit gelernt, mit einer Sense umzugehen.

Wegen des schlechten Wetters in den ersten Tagen waren alle sehr darum bemüht, möglichst schnell Eßplatzüberdachungen fertigzustellen. Das war ein schönes Stück Arbeit und alle waren stolz, als das gemeinsame Werk bewundert werden konnte.

Am Samstagabend wurde gemeinsam die hl. Messe im Nachbarort besucht.
Mit einem Seitenblick auf 27 Paar Gummistiefel ließ es sich der Ortspfarrer nicht nehmen, zum Schluß der Messe extra um gutes Wetter zu beten; und mit Erfolg, wie sich später zeigte.

Einer der Höhepunkte war ein Geländespiel von ca. 3 Std. Dauer.
Anhand von Fragen und Aufgaben wurde versucht, den Kindern unterwegs etwas von der Natur zu zeigen und zu erklären. Drei Gruppen zogen getrennt los, um alle Aufgaben zu erfüllen. Am Abend wurde dann am Lagerfeuer der Sieger ermittelt.

Natürlich war das nicht der einzige Ausflug in die Umgebung. Die Juffis machten sich noch auf einen Fußmarsch nach Vierzehnheiligen. Leider konnten sie die Basilika nicht besichtigen, aber auch das gemeinsame “Unterwegs-Sein” kann zu einem Erlebnis werden.

Kurz vor Ende des Sommerlagers fuhren alle zusammen nach Bamberg, um sich die Bischofsstadt, die viele vom Erzählen kannten, anzusehen. Diese interessante Stadt bot für jeden etwas, so daß alle zufrieden zum Lagerplatz zurückfuhren.

Müde, aber glücklich trafen die Wölflinge und Juffis wieder in Lütgendortmund ein, wo sie kurze Zeit später die Pfadfindergruppen verabschieden konnten, die sich auf eine Radtour durch Norddeutschland begaben.

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