Römer und Germanen

Römer und Germanen

Germane
Langsam hat es uns gedämmert
und wir war’n ganz schön behämmert,
Keine Schlachten, keine Siege
keine Beute, keine Kriege,
nein hier zählten andre Dinge
und anscheinend nicht geringe!

Römer.
Seit willkommen liebe Gäste
heut an diesem seltenen Feste!
Ein Ereignis in der Tat
das nicht seines gleichen hat,
doch ihr habt noch nicht vernommen
wie es denn dazu gekommen»

Römer
Nun, wir hatten ja viel Zeit –
Eines Tages war’s so weit!
Die Erleuchtung war perfekt,
endlich hatten wir entdeckt,
nur ein echter Friedensschluß
bringt uns rauß aus dem Verdruß!

Germane
Höret darum liebe Leute
aus dem Jahre “Anno Heute”
wie wir altverdienten Recken
tief in der Misere stecken
schlecht war es um uns bestellt
drunten in der Unterwelt.

Germane
Als die Sach’ so weit geraten
schritten wir alsbald zu Taten.
Reichten um den Urlaub ein,
kriegten einen Urlaubsschein,
rüsteten zum Friedensfest
luden ein um liebe Gast’.

Römer
Ja wer hätte das gedacht,
daß wir nach so mancher Schlacht
für das Kämpfen und das Siegen,
weiter gar nichts würden kriegen –
Unser Lorbeer? Völlig schnuppe!
Höchstens ein Gewürz zur Suppe.

Germane
Laßt uns gleich den Anfang machen,
laßt uns singen, laßt uns lachen!
Liedt
Es wohnten die alten Germanen …

Römer
Und wir fragten endlich dann
mal bei der Verwaltung an.
Der Verwaltung fiel ein Stein
von dem Herzen auf’s Gebein,
und dann haben sie geunkt:
‘Endlich hat’s bei Euch gefunkt,
Euer erster Schritt war gut,
Jetzt habt auch zum zweiten Mut!”

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